Sturm Burglinde als Chance

Werte Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer,

am Mittwoch den 3. Januar 2018 fegte der Wintersturm Burglind über die Schweiz

 

und richtete teils grosse Schäden in den Schweizer Wäldern an. Schweizweit wird davon ausgegangen das die angefallene Sturmholz Menge ca. einer halben regulären jährlichen Nutzung entspricht. Der Sturm Burglind hat aber glücklicherweise bei weitem nicht das Ausmass eines Lothars aus dem Jahre 1999 angenommen. In den kommenden Wochen sollten, trotz der sehr gefährlichen und teils schwierigen Situationen die betroffenen Flächen vom Sturmholz befreit werden, vor allem sollten die Prioritäten auf die Fichten gesetzt werden um nicht das Risiko eines erhöhten Käferbefalles im kommenden Sommer einzugehen, und so noch mehr Schäden zu verursachen.

Was anschliessend mit den abgeräumten Flächen geschieht liegt ganz in den Händen des Eigentümers. Aus jüngerer Erfahrung durch den Sturm Lothar kann man nur sagen, dass eine rasche Wiederbestockung der Fläche anzustreben ist, was in den meisten Fällen am schnellsten durch eine gezielte Anpflanzung geschieht, dabei kann die Fläche im Hinblick auf den Klimawandel durch Zukunftsangepasste und Standortgerechte Pflanzen umgebaut werden. Bei kleineren Flächen, kann man auch durch Absamung der umliegenden Bäume und anschliessender natürlichen Verjüngung hoffen, aber auch dort sind jährliche Pflege- Einsätze unabdingbar um den Brombeeren keinen Einhalt zu gewähren und möglichst rasch wieder einen Bestand zu erhalten welcher vorallem unseren künftigen Generationen Freude macht und auch wirtschaftlich hilft.

Sind Sie als Eigentümer mit der Wiederaufforstung solcher Flächen konfrontiert, können Sie uns gerne kontaktieren wir werden versuchen Ihnen durch unsere Beratung weiter zu helfen.

Burglinde

Fichten Windwurf nach Sturm Burglinde

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Eindrückliche Bilder auch von einer Kundin (vielen Dank für die Fotos)

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