Picea abies

Geschätzte Kundschaft

unser nächster Baum in dieser Rubrik ist zu gleich Baum des Jahres 2017.

 

 

Jedes Jahr im Oktober wird der Baum des Jahres von der „BAUM DES JAHRES" – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ (vormals Menschen für Bäume) und durch deren Fachbeirat, das „Kuratorium Baum des Jahres“ (KBJ), für das darauffolgende Jahr bestimmt. Die Fichte wurde dazu ausgekoren der Baum des Jahres 2017 zu repräsentieren. Dieser Baum passt auch wunderbar in die vor uns liegende Weihnachtszeit, sind es doch bis heute häufig Fichten, nebst anderen, die als geschmückter Baum in vielen europäischen Wohnzimmern stehen und die Herzen von Klein und Gross erwärmen.

 

Picea abies- die Fichte

 

Fichtendreidrei

Die Fichte ( Picea abies ) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Die einzige in Mitteleuropa heimische Art ist die Gemeine Fichte (Picea abies), die wegen ihrer schuppigen, rotbraunen Rinde fälschlich auch als „Rottanne“ bezeichnet wird. Die Fichten bilden alleine die Unterfamilie Piceoideae.

Fichten sind immergrüne, einstämmige Nadelbäume. Sie erreichen Wuchshöhen von 20 bis 60 Metern, in selten Fällen auch bis an die 80 Meter. Der Stammdruchmesser einer Fichte beträg ca. 1 Meter ist höchstens 2.5 Meter, auch hier gibt es Extremwerte von bis an die 4 Meter  Stammdurchmesser.

Die Fichte- (Picea abies) ist in den meisten Gegenden Europas beheimatet, allerdings nicht auf den Britischen Inseln von wo sie um 1500 herum eingeführt wurde. Sie kommt von den Pyrenäen bis zum Balkan vor, in Skandinavien, im Balktikum und westlichen Russland. Weiter östlich vermischt sie sich mit der Sibirischen Fichte (Picea obovata).
In Europa ist die Fichte eine der wichtigsten Nutzholzarten für Nadelholz und für die Papierherstellung. Sie wächst am besten in luftfeuchten Gegenden mit geringer Spätfrostgefahr.

Aufgrund seiner grossen natürlichen Verbreitung kann man diesen Baum mit den unterschiedlichsten Wuchsformen antreffen, von hoch und schlank bis weit ausgebreitet. Subarktische Bäume sind klein, weiter südlich kennt man jedoch Exemplare mit 50 m Höhe.

Als Waldbaum ist die Art schattentolerant und kann über Jahre dicht an dicht stehen.

 

Fichtenviervier

Evolution und Systematik

Sowohl fossile als auch molekularbiologische Daten weisen darauf hin, dass die Gattung Picea in Nordamerika entstand. Die ältesten Fossilien (Pollen) stammen aus dem Paläozän Montanas (USA). Aus dem Eozän sind viele Zapfenfossilien bekannt, allerdings ebenfalls nur aus Nordamerika. Die frühesten Fossilien Asiens stammen aus dem Oligozän, Europas aus dem Pliozän. Über die Bering-Route dürfte die Gattung in ein oder zwei Wellen nach Asien und von da weiter nach Europa gelangt sein. Der Ursprung der Gattung dürfte in der späten Kreide oder im frühen Tertiär liegen.

Die Evolutionsbiologie der Gattung wurde nie in Zweifel gezogen. Die nächsten Verwandten innerhalb der Familie sind die Gattungen Cathaya und Pinus.

 

 Stockhornwalddrei

 

 

Mystik & Baummythologie

 

Die Fichte finden wir hier unter der Glücks- und Segensbringerin. Sie gilt als Schutzbaum vorchristlicher Völker. Weihnachtsbaum: Sieg des Lichtes über den Tod. Sonnenwendefeier. Bei der Griechen dem Meeresgott Poseidon gewidmet. Glücks- und Segensbringer.

Die Fichte wurde lange Zeit von Förstern und Waldbesitzern besonders geschätzt, weil sie sich einfach und preiswert kultivieren liess und schnell finanzielle Erträge versprach. Sie gilt auch heute noch vielfach als "Brotbaum" für den Waldbesitz.

Wie viele christliche Feste hat auch das Weihnachtsfest seinen Ursprung im Keltischen und Indogermanischen. In der Zeit um den 20. Dezember herum feierten unsere Vorfahren das Fest der Wintersonnenwende (Jule), einen alten indogermanischen Baumkult. Während des Julefestes und der zwölf heiligen Nächte (Raunächte) verwendete man insbesondere immergrüne Bäume und Zweige. Weil diese Bäume auch im Winter, wenn sonst die ganze Natur zu sterben scheint, ihre grünen Nadeln behalten, waren sie besonders als Symbole der Wiedergeburt und der Fruchtbarkeit geeignet. Der grüne Zweig dient bis in die heutigen Zeit als Glücks- und Segensbringer und der Abwehr des Bösen. Es hiess, die Fichte sei gar fähig die Krankheiten der Menschen zu übernehmen. Fichten & Tannen bewirken Ruhe und Ausgeglichenheit.  Wer also unruhig, nervös und abgespannt ist, sollte zu einer Fichte oder Tanne gehen. Aber auch bei Atmebeschwerden sind diese Nadelhölzer hilfreich, sie stärken die Lungen.


Die Fichte finden wir nicht im keltischen Baumhoroskop, aber wir finden die Tanne. So darf als Geburtstagsbaum anstatt der Tanne bestimmt auch eine Fichte gepflanzt werden.

 

 

Tanne ( Fichte ) Geborene finden wir vom 5.07. bis 14.07. und zwischen dem 02.01. bis 11.01.

 

 

 

Bei der Emme- Forstbaumschulen AG können Sie die Fichte- Picea abies beziehen als Sämlinge oder Jungpflanzen mit verschiedenen Herkünften siehe Rubrik Produkte aktueller Katalog 2016/2017 auf der Seite 5, als Pflanzen im Quick- Pot mit den Herkünften siehe Rubrik Produkte aktueller Katalog 2016/2017 ab der Seite 34. Die Picea abies  ist auch verfügbar als solitär Pflanze/ Einzelbaum siehe Katalog Seite 64.


 

Für weitere Fragen und unverbindliche Angebote steht Ihnen unser Team jederzeit gerne auch telefonisch zur Verfügung.

 

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